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„NaT-Working - Mit Blick nach vorn“ 27.-28

 September 2009 in der Archenhold-Sternwarte, Berlin
Einmal im Jahr treffen sich die „NaT-Worker“ zu einem Symposium, bei dem Schüler, Lehrer und Wissenschaftler ihre Projekte in Vorträgen und während einer Posterausstellung vorstellen können. Das diesjährige Nat-Working Symposium unter dem Motto „NaT-Working – mit Blick nach vorne“ steht im Zentrum der diesjährigen Jubiläumsfeier vom 27.-28. September 2009 in Berlin.

iNEXT-Poster

Science Chat mit Professor Martina Muckenthaler, September 2009

iNEXT Science Chat September 2009 Bericht zum Science Chat am 17.9.09
Am 17. September 2009 fand eine Begegnung der besonderen Art im "Cyberspace" statt. Schueler der iNEXT-Gruppe des Lichtenberg Oberstufengymnasiums Bruchkoebel (LOG) trafen sich zusammmen mit ihren Lehrerinnen Dr. Andrea Goerz und Andrea Koß im Physiksaal der Schule und bauten von dort aus ein Videogespraech via Skype zum EMBL Heidelberg auf. Am anderen Ende hatte hielt sich bereits Dr. Martina Muckenthaler, Professorin am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitaet Heidelberg bereit – ausgeruestet mit Computer, Webcam und Mikrofon und einem schier unerschoepflichen Vorrat an Expertenwissen. Die Schueler der LOG iNEXT-Gruppe, die ein Projekt ueber die Eisenspeicherkrankheit Haemochromatose bearbeiten, nutzten die Gelegenheit, um ihre Fragen an Martina Muckenthaler loszuwerden. Zuvor hatten sie sich Frau Muckenthaler’s Insight Lecture ueber die Haemochromatose angeschaut, die im Rahmen des SET-Routes Projektes produziert wurde (www.set-routes.org/lectures/biology). Dadurch waren Hintergrundinformationen ueber diese Erbkrankheit bereits vorhanden und die Schueler konnten informierte Fragen stellen. Zum Beispiel wurde ueber die Ursachen und die Therapie der Haemochromatose diskutiert. Ist die Krankheit heilbar? Welche Therapieformen gibt es fuer die Patienten? Zum anderen drehten sich viele Fragen um die angewandte Forschung an dieser Krankheit: Wie sehen aktuelle Forschungsansaetze im Labor von Professor Muckenthaler aus? Gibt es eine Koppelung von Forschung und Therapie? Die Schueler nutzten die Zeit mit Frau Muckenthaler aber auch, um zu erfahren, wieviel finanzielle Mittel in die Forschung fliessen, wie ein “typischer Arbeitsalltag” eines Forschers aussieht und welche Experimente sie selbst im Schullabor durchfuehren koennten. Fuer die weitere “Forschungsarbeit” der LOG iNEXT-Gruppe versprach Martina Muckenthaler bei der Literaturrecherche behilflich zu sein und leicht nachvollziehbare experimentelle Protokolle ihres Labors zur Verfuegung zu stellen. Initiiert wurde dieses neue Chat-Format der direkten Kontaktaufnahme mit einer 'echten Wissenschaftlerin' von ELLS Education Officer Dr. Philipp Gebhardt, der in LOG-Lehrerin Dr. Andrea Goerz eine interessierte Ansprechpartnerin fand. Alle Teilnehmenden hatten viel Spass an dieser unkomplizierten Verstaendigung zwischen Expertin und Schuelern und profitierten vom direkten Wissenstransfer. Sicherlich werden wir in Zukunft noch mehr Moeglichkeiten fuer weitere Science Chats bieten koennen.

iNEXT Schülerlabor März 2009

iNEXT Schülerlabor März 2009 Kurzbericht zum Schülerlabor am 26.3.09
Dank der tollen Organisation hatten meine Schüler einen interessanten Einstieg in die Molekularbiologie. Sie waren begeistert von der Arbeit in einem Labor ohne Zeitdruck, der leider in der Schule immer wieder entsteht. Die Mischung von praktischen und theoretischen Abschnitten war schülergerecht und gut verständlich auch mit geringen Vorkenntnissen. Meine Schüler haben viele neue Geräte und Techniken kennen gelernt. Wir hätten noch mehr profitieren können, wenn es eine Kopie der Versuche zur späteren Nachbereitung gegeben hätte. Es ist für Schüler wichtig, dass die Besprechung der Versuche zeitnah zum Praktikum erfolgt. Wir hatten einen wunderschönen Tag am EMBL und freuen uns schon auf das nächste Schülerlabor, an dem wir dann hoffentlich 2 Tage teilnehmen können. Schülerbericht zum Labortag Da wir nicht wussten was uns erwartet, waren wir sehr gespannt auf das Schülerlabor. Wir freuten uns darauf einmal in einem richtigen Labor zu arbeiten. Das praktische Arbeiten hat uns sehr gut gefallen. Auch die einführenden Informationen zu den einzelnen Versuchen waren gut verständlich. Ohne Erfahrungen in Molekularbiologie hatten wir einen guten Einstieg in das Thema. Neben der guten Atmosphäre hat uns auch das tolle Essen begeistert. Leider konnten wir nur einen Tag teilnehmen und wünschen uns beim nächsten Schülerlabor mit der ganzen Gruppe an beiden Tagen dabei zu sein.